Mittwoch. Tag vier war unser green-action Gartentag. Früh – um 10:00 Uhr ;) – ging es los.
Neben unserer Stammcrew kamen am heutigen Tag viele Besucher, die sich für das Thema Permakultur interessierten. Insgesamt waren wir bis zu 14 Personen, die über den Tag verteilt konkret im entstehenden, urbanen Permakultur-Garten Hand anlegten. Der kleine 350 qm große Garten soll aufzeigen welche Möglichkeiten es gibt sich auch in der Stadt selbst mit einem Großteil an Obst und Gemüse zu versorgen, ein Experimentierort im entstehen.
In der Permakultur geht es darum lebendige Systeme zu gestalten, in der Natur und Mensch in einem harmonischen Verhältnis und gegenseitigem Nutzen zusammenwirken. Die Permakultur bietet Gestaltungswerkzeuge vom Garten, über soziale Gemeinschaften und Ökonomie. Sie setzt sich für die ethischen Grundwerte gerechtes Teilen, Sorge für die Natur und Sorge für die Menschen ein.
In Hamburg wächst die Permakulturbewegung mit vielen Projekten, wie einem Permakulturstammtisch jeden letzten Dienstag in der Kneipe der Werkstatt drei und dem Tutenberg Institut für Umweltgestaltung e.V. (einem Mitmach-Verein mit Waldgarten und Gemeinschaftsbeeten). Viele Praxiskurse und Seminare bietet außerdem MSB.
Nach der schweißtreibenden, befriedigenden Arbeit im Garten, verwöhnte uns Anne mit einem köstlichen Nudelsalat, mit Wildkräutern & Blüten des Gartens als besonderem Clou. Im Anschluß an eine kleine Siesta mit gut gefüllten Bäuchen unter dem großen Kirschbaum, schauten wir einen kurzen Film über den Waldgartenpionier Robert Hart und seinem essbaren Waldgarten als permakulturelles Model. Dann ging es weiter mit dem Errichten eines farblich attraktiven und einladenden Tores im Garten. Es ist schön zu erleben, wie gemeinsames Gärtnern und Produktivsein in der Natur eine Gruppe einander näher bringt. Ein besonderes Vorbild waren die Bienenbehausungen im Garten, die symbolisierten wieviel gemeinsam zu realisieren ist. Hier flog es in emsiger Harmonie ein und aus
Zum Abend hatten wir eine wunderbare Einladung, hoch über den Dächern Hamburgs.


Grillen bei dem netten Team von Arktik stand auf dem Programm. In Augenhöhe zum hamburger Rathaus und Blick über die Quartiere der alten hamburger Kirchspiele, bis hin zur jungen und expandierenden Hafencity, wurden wir mit knackigem Salat und leckerem Grillgut verwöhnt und konnten uns über das zukunftsweisende Konzept der CO2 Kompensationsprojekte für Autofahrer vertraut machen:
Mit der ARKTIK Karte können Autofahrer die CO2 Emissionen ihres Autos beim Tanken mit Hilfe von Klimaschutzprojekten ausgleichen. Und zwar verbrauchsgenau, automatisch und zu 100%. Die Klimaschutzprojekten entsprechen dem, vom WWF mitentwickelten, Gold Standard.
Ein Teilnehmer unserer Tour war bereits Arktik-Mitglied und erzählte uns wie er Arktik kennengelernt hatte. Im Laufe des Abends entstanden viele weitere interessanten Gespräche. Unter anderem auch, wie sich Permakultur-Bienen auf dem Dach von Arktik machen würden.
Den runden Abschluss fanden wir in einem lustigen Spielabend und schließlich auf gemütlichen Matratzen um uns in unsere Paradiesgärten zu träumen.




