Freitag. Wir wurden geweckt von perfektem Wetter für einen Bootsausflug. Mit Sonne und guter Stimmung machten wir uns auf den Weg zum Solarboot Solaris vom Green Life e.V.
Beim lautlosen dahingleiten durch die Hafencity erzählte uns Mike alles über Greenlife, das Solarboot & den Elektrorollern (die Vereinsmitglieder kostenlos nutzen können) und viel interessantes zu Energiethemen in Hamburg. So erfuhren wir z.B. das Hamburg Energie die Dächer der Hamburger Bürger mieten will, um dort Photovoltaik-Anlagen errichten zu lassen. Interessant waren auch die Informationen zu verschiedensten Elektroautos, wie z.B. dem Tesla. Nebenbei klärte uns unser Skipper, ein Bewohner der Hafencity, über die Vorurteile zur Hafencity auf. Ein schöner entspannter Vormittag mit vielen spannenden Informationen, der zu empfehlen ist. Wer Interesse hat, kann bei verschiedene Touren auf der Solaris mitfahren.
Aber auch wir hatten interessante Infos: Denn natürlich kamen wir auch auf Energieversorgungsnetze zu sprechen, und damit auf die Unterschriftenaktion “Unser Hamburg – unser Netz” (siehe Montag). Wie immer hatten wir ein paar Unterschriftenlisten dabei und gaben sie an Mike weiter.
Außerdem erfuhren wir vom Problem mit der Solaris und der Alster. Zur Zeit wird versucht eine Lösung zu finden, und der Verein freut sich über Unterstützung von euch!






Dann ging es weiter, auf zum Rathausbrunnen, wo wir ein Mittagspicknick machten. Und uns die Zeit mit dem Spiel playRethink vertrieben. Am Nachmittag brachen wir auf in Richtung Hauptbahnhof, wo uns Malte und Lars von der BUNDjugend erwarteten. Sie hatten sich Zeit genommen, um mit uns die Konsumensch Tour in Hamburg zu laufen. Ich hatte bereits ihre Kollegen von Konsum Global in Leipzig kennengelernt, und freute mich nun endlich die komplette Tour zu sehen. Wir stoppten zu Turnschuhen, Fisch und Kaffee. Dabei ging es viel ums Mitmachen – und es entstanden spannende Gespräche. Für mich neu war z.B. das Starbucks einem 30 cent Rabatt gibt, wenn man mit seinem eigenen Becher kommt, und so Pappbecher gespart werden. Außerdem wird über 20% des weltweit zertifizierten Fairtrade-Kaffees inzwischen von Starbucks verkauft. (Ein längerer Artikel dazu auch auf Utopia)
Unseren Tag beendeten wir liegend in der Hängematte, bei Tischtennis, beim Obst pflücken und einem ausgedehnten Kochabend. Und dem Blick vom Dach in den Sternenhimmel.




