Und auf einmal läuft alles anders. Was passiert, wenn man sich wirklich auf ein Coaching und ein Team einlässt – und seine Herangehensweise verändert (Teil 2, Teil 1 lesen):
21.10.2011 startsocial Stipendiatentag – Vernetzung & Wissensaustausch
Gerade bei Events denken Einzelkämpfer immer wieder sich zerreißen zu müssen. Eigentlich möchte man zu den Workshops, andererseits aber auch interessante Menschen kennenlernen. Und am eigenen Messestand sollte man auch stehen. Die erste Veranstaltung im Team, mit Claudia & Marion, lief für mich daher wesentlich entspannter als sonst: Beim startsocial Stipendiatentag trafen sich nach dem ersten Monat Coaching alle Stipendiaten des startsocial Wettbewerbs in Berlin. Insgesamt 250 spannende Menschen mit neuen Ideen für bürgerschaftliches Engagement. Der perfekte Moment unser neues Logo & Corporate Design in der Außenwirkung zu testen und sich mit anderen Projekten zu vernetzen. Besonders interessant waren dabei für mich das Zusammentreffen mit den Freizeithelden und ein Gespräch mit Hilke der Gründerin der Kulturloge Marburg. Sie erzählte mir, wie ihre Idee gewachsen ist und sich in andere Städte verbreitete. Und was dabei gut lief. Und was nicht.
10.11.2011 startsocial Präsentationsabend – Begeistere für Deine Idee
Neue Mitstreiter stellen zuerst einmal auch viele kritische Fragen ;) Durch das startsocial Beratungsstipendium, der Designzusammenarbeit mit Claudia und der Suche nach der Kernbotschaft für den Imagefilm mit Timo, wurde die Idee von Hometown Glory immer schärfer. Eine gute Möglichkeit die eigene Präsenz zu testen, zeigte sich beim startsocial Präsentationsabend bei McKinsey – der sehr gut verlief: Mit zwei anwesenden Initiative sind schon erste Ideen für eine Zusammenarbeit entstanden.
Und jetzt: Ein Team – Hometown Glory becomes a crowd
Am 15.Dezember ist es soweit. Wir starten die Planung für Hometown Glory 2012. Und freuen uns auf alle die dazu kommen wollen! Bei Interesse: Meldet euch gerne bei mir (Anne).
Erste kleine Treffen & Meetings gab es schon. Meine Arbeitsweise hat sich durch das startsocial Coaching geändert. Dank meinen Coaches, Marion und Albrecht! Früher hätte ich ein Konzept ausgearbeitet und umgesetzt. Aber wie ich von Marion gelernt habe: Veranstalte einen Workshop und lass andere mitmachen. Eigentlich genau das, was ich bei den Hometown Glory Touren den Initiativen immer vorschlage. …Eat your own dogfood ;)
Und langsam entsteht eine neue Beziehung zu Hometown Glory. Früher war ich mein Projekt, und mein Projekt war ich. Ich konnte arbeiten und experimentieren, wie ich lustig war. Jetzt arbeiten wir als Team für die Ziele und Erfolge, die Hometown Glory erreichen kann. Sein Projekt zu öffnen heißt neue Verbindlichkeiten zu geben und ein Stück loszulassen.
Natürlich steckt auch im Loslassen viel Arbeit. Andere Arbeit. Wenn man erstmal anfängt zu fragen, finden sich immer neue Mitstreiter. Aber wie schaffe ich es, dass die Teamarbeit nicht von mir alleine als Leader abhängt? Wie strukturiere ich Hometown Glory um, damit kein Bottleneck/Engpass bei mir entsteht? Jetzt geht es also für mich um die Fragen: Wie gelingt es alle ins Team zu integrieren? Wie funktioniert Teamkoordination & Teamkommunikation: Wie können wir aktuelle ToDos und Aufgabenzustände transparent machen? Wie können sich regelmäßige Teammeetings etablieren?
Zum Glück habe ich ein paar agile/XP Coaches gefunden, die mir hierbei bestimmt ein wenig helfen können. Und es gab auch zur Freiwilligenkoordination beim Stipendiatentag einen klasse Workshop von Daniel Hires, der erste Anstöße geben konnte: „freiwilligenmanagement im social media zeitalter“
Und der mich auch auf dieses großartige Video gebracht hat: How to start a movement
Denn es sind die ersten Mitstreiter, die die Veränderung bringen. Ich freue mich Profis dabei zu haben, und nicht mehr alles selbst mit Halbwissen “nur irgendwie” umsetzen zu können.
Wenn auch Du uns unterstützen möchtest, komme gerne zum Team dazu.

