Am Sonntag war es soweit: Den Teilnehmern der Hometown Glory Tour wurde die neue Online-Plattform niriu in der Vor-Weltpremiere präsentiert. Danach ging es in das Stadtviertel Barmbek, um Nachbarschaftshilfe – nicht nur online – sondern auch direkt zu erleben.
Morgens um 11.30 Uhr starteten wir mit einer kurzen Vorstellungsrunde, und Babak führte uns die Online-Plattform vor, und erzählte von der Vision von niriu:
niriu.com ist eine Plattform für die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft, die in den kommenden Wochen in Hamburg eingeführt wird. Ob es sich um das Ausleihen von Gegenständen, die Suche nach Sportpartnern oder die Organisation von Events für die Nachbarschaft handelt – jeder kann für sich interessante Vorteile finden und gleichzeitig seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Denn das übergeordnete Ziel des Projekts ist es nicht nur, die schnelle Hilfe von Haustür zu Haustür zu verbessern, sondern auch dass sich Leute lokal engagieren und die Entwicklung ihres Stadtteils vorantreiben.
Nachdem wir die sehr gut strukturierte & übersichtlichen Funktionalitäten erforscht hatten, tauchten natürlich direkt die ersten Fragen auf: Warum sollte jemand helfen? Gibt es Kategorien für verschiedene Anliegen? In welchem Viertel startet niriui zuerst? …
Insbesondere die Frage “Warum sollte jemand helfen?” beschäftigte uns länger, und führte zu einer spannenden Diskussion, bei der ich auch über Hometown Glory nachdenken musste. In letzter Zeit gibt es immer mehr Anmeldungen für Aktionen – aber auch immer mehr spontane Absagen. Die gute Absicht ist immer da, aber die tatsächliche Umsetzung bleibt dann oft hinter Freizeitplänen zurück. Der Unterschied bei niriu: Deine Nachbarn sehen, was Du in Deinem Viertel in die Wege geleitet hast.
Nachdem wir verschiedene Ideen um niriu gesponnen hatten, starteten wir unsere erste Nachbarschaftshilfe in Barmbek. Mit der Aktion “Hamburg räumt auf” waren die letzten Tage alle Hamburger dazu aufgerufen gemeinsam ihre Stadt aufzuräumen. Wir entdeckten viele Fundstücke & “Schätze”. Und wurden von den Nachbarn freundlich begrüßt. Ein kleines Mädchen brachte uns stolz ein Bonbonpapier, und schloß sich uns Müllsammlern an. Und so entstanden die erste Begegnungen im Viertel.
Wir können gespannt sein, wie es mit der Nachbarschaftshilfe weitergeht, wenn niriu online ist.
Kurzinfos zur Initiative:
niriu ist eine Plattform für die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft. Ob es sich um das Ausleihen von Gegenständen, die Suche nach Sportpartnern oder die Organisation von Events für die Nachbarschaft handelt – jeder kann für sich interessante Vorteile finden und gleichzeitig seinen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.
Mit dieser Aktion wurde auf die miserablen Zustände bei der Unterbringung von Obdachlosen und auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Hamburg aufmerksam gemacht. Der Abend startete mit guter Musik, Programm, Feuertänzerin und Suppe am Michel. An die 500 Hamburger – Wohnungslose, Mitarbeiter von Hilfeeinrichtungen und privat Engagierte – waren dabei. Und natürlich konnte man verschiedenste Initiativen kennenlernen.























